1990er
digitale Audioverteilung wird praxisrelevant
Audio-over-IP ist die Antwort auf schwere Multicores, starre Stageboxen und wachsende Kanalzahlen.
Analoge Multicores transportierten jeden Kanal als eigene elektrische Verbindung. Große Produktionen bedeuteten Gewicht, Kosten, Störanfälligkeit und wenig Flexibilität.
Digitale Stageboxen und proprietäre digitale Snakes reduzierten Kabelmengen. Danach nutzten Systeme wie CobraNet, EtherSound, AVB, Dante und AES67 zunehmend Ethernet- und IP-Infrastruktur.
Audiosignale werden digitalisiert, paketiert, zeitlich synchronisiert und über Switches verteilt. Entscheidend sind Bandbreite, Latenz, Uhr und Paketverlust.
Stagebox, Snake, Clock, Stream, Subscription und Redundanz sind alte und neue Begriffe in einem gemeinsamen Workflow.
Event-Audio ist heute häufig Netzwerkbetrieb. Das macht Setups flexibler, verlangt aber Netzwerkverständnis bei Switches, VLANs und Zeit.
Eine Stagebox wird nicht mehr mit einem analogen 48-Kanal-Multicore angebunden, sondern mit Glasfaser zum Switch. Das spart Gewicht, verlagert aber Fehlerbilder ins Netzwerk.
digitale Audioverteilung wird praxisrelevant
Ethernet-basierte Audiosysteme verbreiten sich
Audio-over-IP wird im Touring- und Installationsmarkt alltäglich