späte 1990er Entwicklung von Art-Net
Vom DMX-Kabel zu Art-Net
Art-Net entstand, weil immer mehr DMX-Universen nicht mehr sinnvoll über einzelne Leitungen verteilt werden konnten.
Das Problem
Große Shows brauchten viele DMX-Universen. Für jedes Universum separate Leitungen und Splitter zu bauen, wurde unübersichtlich und schwer zu ändern.
Die Geschichte
Artistic Licence entwickelte Art-Net Ende der 1990er als DMX-over-Ethernet-Protokoll. Ethernet wurde zur Transport-Infrastruktur, Nodes wandelten zwischen Netzwerk und DMX.
Die technische Idee
Art-Net transportiert DMX-Daten über UDP. Nodes werden adressiert, Universen werden logisch verteilt. Wichtig: Der Art-Net-Begriff Sub-Net ist nicht dasselbe wie ein IP-Subnetz.
Was ist bis heute geblieben?
Universen, Nodes, Broadcast/Unicast-Entscheidungen und Discovery bleiben zentrale Konzepte. Alte Art-Net-Begriffe tauchen bis heute in Pulten und Node-Menüs auf.
Warum das heute in der Veranstaltungstechnik zählt
Art-Net ist in Lichtnetzwerken weit verbreitet. Falsche IP-Bereiche, zu viel Broadcast oder verwechselte Sub-Net-Begriffe können Shows destabilisieren.
Eventhacker Praxisbeispiel
Ein Node empfängt keine Daten, obwohl die IP erreichbar ist. Ursache ist nicht das IP-Subnetz, sondern eine falsch gesetzte Art-Net-Net/Sub-Net/Universe-Kombination.
Zeitleiste
2000er
Art-Net wird in Lichtpulten und Nodes breit unterstützt