Vom Dancefloor
zum digitalen Juggler.
Paule, ein LED-Stab und sechzehn Sekunden Clubvideo. Unser Ausgangspunkt für eine Figur, die diese Energie auch auf die Psy-Night-Seite bringen soll.
- 16,13 s
- Videolänge
- 484
- Extrahierte Einzelbilder
- 30 fps
- Bilder pro Sekunde
- 24
- Ausgewählte Referenzframes
Die Bewegung bekommt eine Figur.
LED-Juggling lebt vom Zusammenspiel: der Körperhaltung, den Händen, die den Stab führen, und den Lichtbögen, die dabei entstehen. Genau dieses Zusammenspiel wollen wir als interaktive Figur ins Web übertragen.
Der geplante Aufbau trennt Figurenanimation, Stabbewegung und Licht. Der Juggler-Button auf der Psy-Night-Seite soll die Performance starten. Farben, Geschwindigkeit und Länge der Lichtspuren lassen sich dann separat gestalten.
In fünf Schritten zum Avatar.
Video als Referenz
Die echte Performance liefert die Vorlage: Körperhaltung, Armbewegung und die Form des LED-Stabs.
Pose als Skizze
Ein vorgeschlagenes Skelett macht Schultern, Ellenbogen und Hände nachvollziehbar. Die eingezeichneten Gelenke sind eine Illustration.
Das 3D-Rohmodell
Figur und Stab entstehen in Blender als getrennte Objekte. Das erste Ziel ist eine stilisierte Nachbildung.
Mesh & Rig
Ein Skelett steuert die Figur. Hand-Zielpunkte und eine eigene Steuerung für den Stab machen die Choreografie bearbeitbar.
Das Render-Konzept
Leuchtende Oberflächen und auslaufende Lichtspuren machen die Bewegung sichtbar. Die Illustration zeigt den geplanten Look.
Die Referenz steht.
- Alle Einzelbilder mit ihren Zeitstempeln
- Ausgewählte Bilder zum visuellen Vergleich
- Helligkeit, Bildänderungen und mögliche Leuchtbereiche als JSON/CSV
Die Messwerte erfassen auch Hintergrundlicht und Verdeckungen. Sie liefern visuelle Anhaltspunkte, keine gemessenen Gelenkbewegungen.
Modellieren und animieren.
Als Nächstes entstehen die Blender-Figur, ihr Rig und eine bearbeitbare Bewegungsschleife. Über einen GLB-Export kommt die Animation in den Browser. Dort kann Three.js Bewegung und Licht steuern.
Das Modell ist noch nicht gebaut. Eine einzelne dunkle Kameraperspektive liefert keine exakte 3D-Rekonstruktion. Die erste Version wird eine künstlerische Annäherung an die Performance.