Eventhacker
Lighting Network / Geschichte der Technik

Warum sACN geschaffen wurde

sACN ist ein standardisierter Weg, DMX-ähnliche Steuerdaten über IP-Netzwerke zu streamen.

Das Problem

Lichtnetzwerke wurden größer und vernetzter. Herstellerübergreifende Interoperabilität, Prioritäten und saubere Multicast-Verteilung wurden wichtiger.

Die Geschichte

ESTA entwickelte E1.31 als Streaming Architecture for Control Networks. sACN baut auf IP auf und nutzt Multicast, um Universen gezielt im Netzwerk zu verteilen.

Die technische Idee

Jedes Universum kann einer Multicast-Gruppe entsprechen. Empfänger melden Interesse an, Switches mit IGMP Snooping können den Datenstrom auf relevante Ports begrenzen.

Was ist bis heute geblieben?

Universen, Prioritäten, Quellen und Multicast-Gruppen sind Schlüsselbegriffe. sACN ist nicht automatisch besser als Art-Net; es löst andere historische und technische Ziele.

Warum das heute in der Veranstaltungstechnik zählt

Bei großen Setups kann Multicast Lichtdaten effizient verteilen. Ohne korrektes IGMP Snooping kann es aber unnötige Last erzeugen.

Eventhacker Praxisbeispiel

Ein sACN-Universum soll nur die Stage-Nodes erreichen. Mit Multicast und IGMP Snooping bleiben FOH-Ports entlastet.

Zeitleiste

2000er

ESTA arbeitet an ACN und E1.31

2009

ANSI E1.31 wird veröffentlicht

Verwandte Tools

Quellen