Eventhacker
Audio Network / Geschichte der Technik

Die Geschichte von Dante

Dante ist nicht einfach Audio über ein Netzwerkkabel, sondern ein Zusammenspiel aus IP, Switching, Discovery, QoS und Zeit.

Das Problem

Analoge Multicores und proprietäre digitale Stagebox-Systeme waren schwer, teuer und oft unflexibel. Audio sollte über vorhandene Netzwerktechnik verteilt werden können.

Die Geschichte

Audinate entwickelte Dante als professionelles Audio-over-IP-System. Es setzte auf Standard-Ethernet/IP, automatische Geräteerkennung, Routing von Kanälen und präzise Synchronisation.

Die technische Idee

Dante transportiert digitale Audiokanäle als Netzwerkströme. Sender und Empfänger abonnieren Kanäle, Switches leiten Pakete weiter, und eine gemeinsame Uhr hält die Wiedergabe synchron.

Was ist bis heute geblieben?

Clock Master, Latenz, Unicast, Multicast, QoS und Discovery sind feste Dante-Begriffe. Viele Dante-Probleme sind deshalb eigentlich Netzwerkprobleme.

Warum das heute in der Veranstaltungstechnik zählt

In Produktionen hängen Pulte, Stageboxen, Verstärker und Recorder am Dante-Netz. Saubere Switch-Konfiguration und Zeit-Synchronisation sind Teil der Audiotechnik.

Eventhacker Praxisbeispiel

Ein Dante-Setup klingt instabil, obwohl alle Kabel stecken. Ursache kann ein falscher Switch, fehlendes QoS oder ein Clock-Problem sein.

Zeitleiste

2000er

Audinate entwickelt Dante

2010er

Dante wird in professionellen Audiogeräten breit verbreitet

Verwandte Tools

Quellen