2000er
Audinate entwickelt Dante
Dante ist nicht einfach Audio über ein Netzwerkkabel, sondern ein Zusammenspiel aus IP, Switching, Discovery, QoS und Zeit.
Analoge Multicores und proprietäre digitale Stagebox-Systeme waren schwer, teuer und oft unflexibel. Audio sollte über vorhandene Netzwerktechnik verteilt werden können.
Audinate entwickelte Dante als professionelles Audio-over-IP-System. Es setzte auf Standard-Ethernet/IP, automatische Geräteerkennung, Routing von Kanälen und präzise Synchronisation.
Dante transportiert digitale Audiokanäle als Netzwerkströme. Sender und Empfänger abonnieren Kanäle, Switches leiten Pakete weiter, und eine gemeinsame Uhr hält die Wiedergabe synchron.
Clock Master, Latenz, Unicast, Multicast, QoS und Discovery sind feste Dante-Begriffe. Viele Dante-Probleme sind deshalb eigentlich Netzwerkprobleme.
In Produktionen hängen Pulte, Stageboxen, Verstärker und Recorder am Dante-Netz. Saubere Switch-Konfiguration und Zeit-Synchronisation sind Teil der Audiotechnik.
Ein Dante-Setup klingt instabil, obwohl alle Kabel stecken. Ursache kann ein falscher Switch, fehlendes QoS oder ein Clock-Problem sein.
Audinate entwickelt Dante
Dante wird in professionellen Audiogeräten breit verbreitet